Gar nicht so einfach, eine so bunte Truppe aus über 50 Individualisten zu beschreiben, die sich seit 1997 zusammenfanden, um Spaß am gemeinsamen Musikmachen zu haben. Dass dabei allerdings auch immer wieder etwas entsteht, über das wir manchmal selbst überrascht sind, hat vielerlei Gründe:

Zum einen liegt es sicher an der Offenheit des Chores über den rein sängerischen Horizont hinaus. Diesem Umstand ist die Lebendigkeit der Auftritte des Chores zu verdanken, wie sie sich u.a. in den letzten Produktionen "Tigerfest", "Parteitag", "Bächlechor goes Broadway", "Crazy" und "Havarie" gezeigt hat, aber auch schon immer Markenzeichen des Chores war. 

Zum anderen liegt es an der Qualität unserer Chorleitung. Sie schafft es, aus dem Bächlechor stimmlich und darstellerisch Erstaunliches herauszuholen, alles garniert mit Witz, Tiefgang, Hintersinn und Lebensfreude. Unterstützt wird sie dabei u.a. von diversen Stimmbildner*Innen und dem Theaterregisseur Michael Flügel.

In einer wilden Mischung aus genialischem Chaos und Disziplin, gepaart mit hohem Einsatzwillen aller Beteiligten werden manchmal auch die wildesten Ideen auf der Bühne umgesetzt. Egal, ob die Berliner Mauer singend aufgebaut wird, ein Kriegsversehrtenclub die Schönheit des Krieges zuckersüß-wahnwitzig besingt oder der Chor auf der Bühne surft, das Publikum, dem wir dienen, muss mindestens ebenso viel Spaß haben wie wir selbst, dann sind wir zufrieden.

So laden wir denn ein, besuchen Sie uns, wenn Sie - als Tenor oder Bass - mitsingen wollen oder haben Sie (fast) denselben Spaß in einem unserer nächsten Konzerte.

 

Wichtiger Hinweis an show- und sangesfreudige Interessierte:

Wir haben eine neue Chorleitung und können daher vorübergehend ausschließlich Tenöre oder Bässe aufnehmen.

 

Unsere neue Chorleiterin

Claudia Mundi wurde in München geboren und erhielt schon im Kindesalter Unterricht in Klavier und Blockflöte. Außerdem singt sie seit sie denken kann und seit dem Grundschulalter auch immer im Chor. Später lernte sie noch Gitarre und versuchte sich auch an der Orgel.

Das gipfelte in einem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Schulmusik für ein Lehramt am Gymnasium an der Hochschule für Musik und Theater in München. Dort erhielt sie Dirigierunterricht bei Prof. Gerd Guglhör und Prof. Christoph Adt sowie Ensembleleitung für Rock- und Jazzchor bei Stefan Kalmer. Damit ist Claudia Mundi in allen Stilrichtungen zu Hause. Schon in den ersten Studiensemestern gründete sie ihr erstes Ensemble, den Frauenchor „Musica Mundi“. 

Nach dem 1. Staatsexamen ging sie nach Freiburg und studierte dort an der Musikhochschule Opern- und Konzertgesang bei Prof. Markus Goritzki und in der Liedklasse von Prof. H.P. Müller. Ihr Diplom im Fach Musiktheater absolvierte sie mit der Monooper "La voix humaine" von Francis Poulenc unter der szenischen Leitung von Carsten Fuhrmann.

Sie stand schon in den verschiedensten Rollen auf den verschiedensten Bühnen, u.a. war sie in der in der Rolle der Doralice Rosetti in Scarlattis "Il trionfo dell'onore" und als Alice Ford in "Falstaff" zu hören. Ein Highlight war die Uraufführung der speziell für den Stummfilm "Faust" von F. W. Murnau neu komponierten Filmmusik von Günther A. Buchwald für Solo-Vokalquartett und Solo-Sopran und Orchester mit dem Sinfonieorchester Freiburg im Theater Freiburg.

Doch irgendwann vermisste sie die regelmäßige und gewohnte Chorarbeit und so gründete sie im Herbst 2013 das Ensemble Chorus Mundi und übernahm kurz darauf die Chorgemeinschaft Neuenburg-Zienken. Einen Schwerpunkt legt sie, als Gesangspädagogin und Stimmbildnerin, bei der Chorarbeit auch auf die gesunde stimmliche Entwicklung und Vielseitigkeit der Stimmen. Ihre Repertoireauswahl ist dabei breit gefächert und abwechslungsreich.